Bundeswettbewerb 2008

Bundeswettbewerb 2008. Foto: JRK-Cottbus
Bundeswettbewerb 2008. Foto: JRK-Cottbus

Unsere Wettbewerbsgruppe des Jugendrotkreuzes des brandenburgischen Kreisverbandes Cottbus-Spree-Neiße-West e.V., bestehend aus den ehrenamtlichen Mitgliedern Linda Schäfer, Lisa Greiner, Christine Müller, Deborah Schiwig und Astrid und Antje Wonneberger, holte am 15. Juni 2008 in dem idyllischen Städtchen Schwedt an der Oder den Sieg im 18. JRK-Landeswettbewerb. Stolz nahmen wir den Siegerpokal von unserem JRK-Landesleiter Heiko Gesche entgegen, der durch unseren ersten Platz im Teilbereich der Ersten Hilfe noch bestätigt wurde.

Mit diesem Sieg sicherten wir uns die Teilnahme am 10. Bundeswettbewerb der Stufe III in Villingen-Schwennigen im Landesverband des Badischen Roten Kreuzes vom 10. bis 12. Oktober 2008. Dies bedeutete für unsere Gruppe bestehend aus Alexandra Witt, Astrid und Antje Wonneberger, Deborah Schiwig, Linda Schäfer, Anna Tscherner und Christine Müller eine lange aber doch lustige Autofahrt an das andere Ende Deutschlands, während derer wir uns natürlich noch ein letztes Mal fleißig auf die uns bevorstehenden Herausforderungen vorbereiteten .

Der Bundeswettbewerb stand unter dem Motto „Vampire im Schwarzwald“ und den für den Wettkampf relevanten Themen Blut und Blutspende sowie der grenzüberschreitenden JRK-Kampagne „Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!“. Die Themen gefielen uns, denn sie griffen den urtypischen Charakter des Roten Kreuzes auf. So wurden wir mit Aufgaben konfrontiert, die sich mit den Aufgaben des Blutes, Arten der Blutspende, Blutbestandteilen, Ernährungstipps zur Blutneubildung, Blutgruppen und den Aufgaben der DRK-Blutspendedienste in Deutschland befassten. Bezüglich der JRK-Kampagne, an der sich auch Österreich, die Schweiz und Luxemburg aktiv beteiligen, stellten wir ein vorher intensiv geprobtes Theaterstück vor. In unserer wöchentlichen Gruppenstunde verfassten wir dieses Stück über ein Mädchen namens Susi, die unter dem Stress in der Schule und zu Hause leidet und mit Hilfe der mythologischen Musen Klio, Terpsichore, Thalia, Euterope, Erato und Kalliope ihre Zuversicht für eine glücklichere  Zukunft zurück gewinnt.

Ebenfalls wurde unser Wissen von den Anfängen bis zur Gegenwart der Rotkreuzbewegung auf die Probe gestellt und an den Stationen der beiden Bereiche Kunterbunt und Kreativ mussten wir zeigen was wir künstlerisch und sportlich alles drauf haben. Wir bewältigten zum Beispiel einen Hindernisparcours, spielten Frisbee oder gestalteten ein Kleidungsstück gemäß der Region aus welcher wir stammen. 

Aber auch im Erste-Hilfe-Bereich wurden wir bei EH-Einzelaufgaben oder allgemeinen Aufgaben an die Gruppe gefordert. Ohne die Zusammenarbeit der Mitglieder geht im Jugendrotkreuz sowieso nichts und dies zeigte sich auch als wir gemeinsam bei einem nachgestellten Fahrradunfall mit vier Verletzten und bei einer Kollision eines Einsatzfahrzeuges des Technischen Hilfswerkes mit drei Passanten erfolgreich aushalfen.

Aber natürlich sind nicht nur die Anforderungen des Wettbewerbs sondern vor allem das Mitmachen und Spaßhaben das Wichtigste. Deshalb genossen wir nach getaner Arbeit das typisch badische Büffet und amüsierten uns bei der Abendveranstaltung, bei der sich sogar einige Jugendrotkreuzler entsprechend dem Motto des Wettbewerbs in gruselige Kostüme hüllten.

Letztendlich haben wir den 12. Platz im 10. Bundeswettbewerb in Villingen-Schwenningen erlangt.  Mit dem Ergebnis waren wir aufgrund der knappen Punktunterschiede zu den vorderen Plätzen nicht so recht zufrieden aber natürlich gönnten wir den Teilnehmern vom Bayerischen Roten Kreuz den hart erkämpften Sieg.

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